Kiennast unterstützt Sozialmarkt Gars

Schon seit November 2020 können im „SOMA“ Menschen mit geringem Einkommen Lebensmittel zu besonders günstigen Preisen erwerben.

„Zum 100. Geburtstag der Caritas im Vorjahr konnten wir die Eröffnung leider nicht feiern, aber das wird hiermit nachgeholt“, bemerkte Hannes Ziselsberger, Direktor der Caritas St. Pölten, als er in der Vorwoche den Sozialmarkt Soma) in der Schillerstraße besuchte.

„Im Jänner haben die Vorbereitungsarbeiten begonnen, im November haben wir dann die ersten Kunden begrüßen können“, erinnerte Iris Stein, die Leiterin der seit Anfang 2018 bestehenden Caritas Werkstatt, in die dieser Soma integriert ist. „Er ist gut angelaufen, wöchentlich kommen rund drei Dutzend Kunden zu uns. Die Spanne reicht von Familien und Pensionisten bis hin zu Menschen, die trotz Arbeit ein geringes Einkommen haben.“ Sie finden hier Grundnahrungsmittel zu sehr günstigen Preisen, die vor allem vom Großhandelshaus Kiennast, der Kurkonditorei und Bäckerei Ehrenberger und der Mantler-Mühle Rosenburg gratis abgegeben werden. Sofern die Firmen nicht selbst liefern, werden sie vom Zivildiener der Feuerwehr Gars, Philipp Landau, abgeholt. Im Soma einkaufen dürfen Menschen, die ein geringes Einkommen haben, die armutsgefährdet sind bzw. unter der Armutsgrenze leben. Ein eigener Pass berechtigt zum Einkauf in Haushaltsmengen. Vizebürgermeisterin Paula Uitz, die maßgeblich an dieser Einrichtung beteiligt war, zeigte sich „selig, dass wir das zusammengebracht haben“. Die Lösung in Kombination mit der Werkstatt sei besser als der seit längerer Zeit eingestellte Bus, der hier Halt gemacht hat. Wie Manuela Ehrenberger stellten auch Alexander und Julius Kiennast fest, dass sie diese Einrichtung unterstützen, weil hier eine sinnvolle Verwendung für Lebensmittel, die noch nicht abgelaufen sind, gefunden wird. Dreifachen Dank sprach Ziselsberger aus: „Den Unternehmen, die voll hinter diesem Projekt stehen, den Caritas-Mitarbeitern in St. Pölten wie in Gars, die sich um diesen Markt außerordentlich bemühen, und den Klienten in der Werkstatt, die beim Verkauf mithelfen.“ 24 Leute finden in drei Bereichen Arbeit und stellen verschiedenste Produkte her, die im eigenen Laden verkauft werden.

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Quelle: NÖN Horn / Rupert Kornell